Aus für Libra schon vor dem Start?

Gegen Facebook wächst der Widerstand. USA und Deutschland haben Bedenken bei dem Libra Stablcoin. Laut Facebook Manager, David Marcus soll das neue Cyber-Geld von einer Schweizer Stiftung kontrolliert werden und auf einem Korb von Währungen wie dem US-Dollar, dem Euro und dem japanischen Yen basieren. Auch alle Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung würden eingehalten.

Doch überzeugen konnte er mit seinen Ideen nicht. Der US Regierung reicht diese aussage jedenfalls nicht. Unter anderem liegt es an den zahlreichen Datenskandale. Deswegen würde keine Politik Facebook erlauben Daten von Kunden zu verwalten.

Aus Deutschland sprach Bundesfinanzminister Olaf Scholz kritisch über Libra. Die Herausgabe von Währungen gehöre nicht in die Hände eines Privatunternehmens, warnte er. Der Euro müsse das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in der Eurozone bleiben und Finanzstabilität sowie Verbraucherschutz gesichert werden. „Grundsätzlich müssen wir Einfallstore für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verhindern.“

Ob Libra 2020 an den Start gehen wird liegt also noch in den Sternen.

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